DURBACH

Narrenzunft Winschlotzer mit Burgunderhexen e.V. und Schorlibänd




Narrenzunft Winschlotzer mit Burgunderhexen e.V. und Schorlibänd



Chronik



Gründungsdatum: 17.04.1977
Eingetragener Verein seit: 1980
Mitglied im Ortenauer Narrenbund: 19.11.1985
Mitgliederzahl: 100 Aktive

Geschichte Ursprung:



Der Weinbau in Durbach wurde erstmals 1250 urkundlich erwähnt. Die Anfänge gehen aber vermutlich bis in die Zeit als die Römer hier waren zurück. Durbach und der Wein sind daher sehr eng miteinander verwurzelt. So war es fast selbstverständlich, dass bei der Gründung der Narrenzunft der Wein für den Namen und die Figuren eine besondere Rolle spielte. Wer Wein richtig genießt, trinkt nicht, sonder schlotz ihn. Daraus entstand der Name "Winschlotzer".

Vereinsgeschichte



In den 50er und 60er Jahren gestaltete der Handwerkerverein Durbach die Fasent. Im Laufe der 70er Jahren führte der Hausfrauenbund zusammen mit Durbacher Vereinen diese Tradition weiter.

Am 15.04.1977 vereinbarten Peter Grau, Hubert Müller und Karl-Ludwig Feger eine Narrenzunft zu gründen. Es erfolgte ein öffentlicher Aufruf zur Gründung.

Am 07.05.1977 wurde im Gasthaus "Linde" die Vereinsgründung besiegelt. 35 Personen schrieben sich als aktive Mitglieder ein. Zum 1. Vorstand wurde Peter Grau und zum 2. Vorstand Hubert Müller gewählt. Im Gründungsjahr schlossen sich über 80 Personen (Erwachsene und Kinder) der Narrenzunft an. 130 Personen erklärten ihren passiven Beitritt.

Am 22.08.1977 präsentierte sich die Narrenzunft im "Scharf Eck" dem damaligen Bürgermeister, Hans Weiner und dem Gemeinderat. Die Narrenzunft wurde als örtlicher Verein anerkannt. Der erste öffentliche Auftritt fand am 11.11.1977 statt.

1978 konnte die Fasnachtskampagne mit Hemdklunkerball, Schlotzerball und einem Umzug mit Unterstützung der Gemeinde und den örtlichen Vereinen durchgeführt werden.

1978 legten sich die "Winschlotzer" ihr erstes Häs zu, den Grünkittel. Dieser bestand aus einer grünen Jacke, schwarzer Kniebundhose, Strümpfe und einem gelben Halstuch. Es gab hierzu keine Maske.

Im Jahr 1980 wurde die Narrenzunft ins Vereinsregister eingetragen. 1981 wurde gemeinsam mit Zell-Weierbach, Rammersweier, Fessenbach und Ebersweier die "REBLANDZUNFT" gegründet.

Im Sommer 1984 wurde ein Musikgruppe, die "Guggenmusik"(Schorli-Bänd) mit acht Mann

im Gasthaus "Linde" gegründet, die fortan zu den "Winschlotzern" gehört.

Am 19.11.1985 erfolgte die Aufnahme im Ortenauer Narrenbund (ONB). 1986 wurden Bernhard Eble zum 1. Vorstand und Heinz Geiler zum zweiten Vorstand gewählt. In diesem Jahr wurde auch die Maskengruppe gegründet. Sie stellten Winzer und Winzerin dar. Die Holzmasken zeigen ein lachendes Männer- und freundliches Frauengesicht.

Die Maskengruppe zählte 29 Personen, hinzu kamen die Grünkittel mit 31 und die Schorli-Bänd mit 13 Personen.

1987 gestalteten die "Winschlotzer" das Reblandtreffen in Durbach. Die Grünkittel erhielten eine neue Bluse, die mit Reblaub und überdimensionalen Trauben versehen waren. Vom

16. bis 17.01.1988 gestalteten die "Winschlotzer" anlässlich ihres 11- jährigen Jubiläums den 6. Ortenauer Narrentag.

Von 1990 bis 1994 wurde der Verein als Interimslösung durch ein von den Mitgliedern gewähltes Gremium vertreten, da der Posten des 1. und 2. Vorstandes nicht besetzt werden konnte.

1991 fiel die Fasent wegen der Golf-Krise aus.

Bei der Generalversammlung im Mai 1994 wurden Markus Müller zum ersten Vorstand und Dieter Kornmeier zum 2. Vorstand gewählt.

In den Jahren 1994/95 geht der Streit in der Gemeinde Durbach über den Standort des überdimensionalen Weinrömers der Narrenzunft als "Provinzposse" durch die Medien.

Am 11.11.1994 schlossen sich die Burgunderhexe der Narrenzunft an. Der Verein trug ab diesem Zeitpunkt den Namen: "Narrenzunft Winschlotzer" e.V. Durbach mit Burgunderhexe.

1995 gab die Narrenzunft erstmals das "Schlotz- und Motzblatt" rechtzeitig vor Fasentbeginn heraus, in dem viel Wahres über Durbach und zahlreichen Durbachern zu lesen ist. Im gleichen Jahr wurde zusammen mit der Narrengruppe "Wildsaue vum Klingelberg" die Gemeinschaft Durbacher Fasent (GDF) gegründet, mit dem Ziel in Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen, die Fasent in Durbach wieder stärker zu beleben. Der Fasnachts-Dienstag wird seither erfolgreich gemeinsam gestaltet.

Vom 03.02.1996 richtete die Narrenzunft das Reblandtreffen in Durbach aus.

Bei den Neuwahlen im Mai 1996 wurde Hubertus Gernoth zum 1. Vorstand gewählt und Dieter Kornmeier in seiner Funktion als 2. Vorstand bestätigt.

Am 23./24.01.1999 konnte mit einem Brauchtumsabend und einem großen Umzug das 22-jährige Jubiläum der Narrenzunft gefeiert werden.

Im Mai 2000 wurde Patric Vogt als 1. Vorstand und Jürgen Huber als 2. Vorstand neu gewählt, nachdem Hubertus Gernoth und Dieter Kornmeier sich nicht mehr zur Wahl stellten. Die Zunft erhielt eine neu überarbeitet Satzung, in der u.a. der Zusatz "mit Burgunderhexe" in die Satzung aufgenommen und ins Vereinsregister eingetragen wurde. Im Jahr 2003 wurde das Schlotz- und Motzblatt mit einer neuen Gestaltung und zeitgemäßem Outfit als "Narrenbläddli" der örtlichen Bevölkerung präsentiert. Im Mai 2004 wurde Lars Krämer 1. Vorstand des Vereins.

Bei der um ein Jahr vorgezogenen Generalversammlung im Jahr 2005 wurde der ehemalige Zunftmeister Dieter Kornmeier zum neuen 1. Vorstand gewählt, Jürgen Huber wurde in seiner Funktion als Zunftmeister bestätigt.


Kontakt(e):

Narrenzunft Winschlotzer mit Burgunderhexen e.V. und Schorlibänd

Postfach 1106
77768 Durbach

Präsident:

Dieter Kornmeier
Langmatt 16
77770 Durbach

EMail: Praesident@NZ-Durbach.com


Homepage: http://www.nz-durbach.com