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Gutach - Gutachtal-Kinzigtal / Ortenau


In Gutach ist ebenso wie im Hornberger Ortsteil Reichenbach die Bollenhuttracht beheimatet. Nicht nur deshalb pflegen die Gutacher Brauchtum und Tracht, sondern auch aus einem tief empfundenen Heimatbewusstsein.
Lage im Ortenaukreis - Symbol anklicken: Lageplan Gemeinde Gutach




Rund um Gutach

"Mein idealer Lebenszweck ist Borstenvieh und Schweinespeck"

Genussreicher Rundgang (3 km) auf bequemen Wegen zum Thema "Nutztiere in der Landwirtschaft" Entlang dem Weg zwischen Freilichtmuseum Vogtsbauernhof und Gasthaus "Hirsch" erfährt man aus 14 Info-Tafeln viel Wissenswertes und Interessantes zum Thema.

Dauer: ca. 2 Stunden

"Faszination der einheimischen Bäume"

Lehrreicher Rundgang mit herrlichen Ausblicken in Gutach-Obertal. Bild- und Texttafeln laden zum Erraten und Kennen lernen einheimischer Bäume und Hölzer ein.

Start und Ziel: Gathaus Rössle, Steingrün Dauer: ca. 1,5 - 2 Stunden (4 km)

Gutachs Geschichte


Gutach 1874
Erstnennung von Gutach: 1275 Guotach 1275, Guetach 1390, Guottach 1498, Guettach 1511, Guttach 1587, Guotach 1662, Gutach ca. 1850

Das Gutachtal war von der Quelle bei Schönwald bis zur Mündung nördlich von Gutach Herrschaftsgebiet der Herren von Hornberg; ebenso die Seitentäler. Später wurde ein Teil als Herrschaft Triberg von der Herrschaft Hornberg abgetrennt. Die Herrschaft war Reichslehen. 1400 kam ein Teil der Herrschaft Hornberg durch Heirat an Herzog Reinold von Urslingen (Irslingen) und nach dessen Tod 1442 an die Geroldsecker zu Sulz als dessen Erben. 145 von 800 Einwohnern sollen den 30jährigen Krieg überlebt haben.

  • 1423 kaufte Württemberg den Anteil von Brun Werner von Hornberg, 1448 den Anteil von Heinrich von Geroldseck zu Sulz. Gutach kam mit der Herrschaft Hornberg zu Württemberg. Gehörte zum Oberamt Hornberg innerhalb von Württemberg.


  • 1810 kam Gutach mit dem größten Teil des Oberamts Hornberg zu Baden.


  • 1692 werden 21 Häuser von französischen Truppen niedergebrannt.


  • 1703 wurden viele Häuser durch französische Soldaten niedergebrannt.


  • 1778 stürzen durch ein Hochwasser 14 Häuser ein.


  • 1700-1800 wanderten 77 Einwohner in andere Oberämter oder deutsche Staaten aus, 6 nach Frankreich und Schweiz, ca. 50 nach Westpreußen. 1810-1890 wanderten 74 Einwohner nach Amerika aus, 5 in die Schweiz und Frankreich.


  • Bis Anfang des 19. Jahrhunderts bestand im Ort ein Sittengericht (Kirchenkonvent) unter Vorsitz von Pfarrer und Vogt, als Beisitzer 4 Richter (ehrenwerte Männer der Gemeinde) und der Heiligenpfleger, das sittliche Verfehlungen ahndete. Die 2 Protokollbücher dieses Gerichtes befinden sich im Pfarrarchiv.

    Gutacher Weihnachtsmarkt auf den Vogtsbauernhöfen

    Traditionell findet der Gutacher Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum Vogtbauernhöfe Mitte Dezember statt. Hier nur ein kurzer Blick (anklicken)

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