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Hausach - Kinzigtal / Ortenau
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Lage im Ortenaukreis - Symbol anklicken:
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Rund um Hausach
Gegenüber des Hausacher Bahnhofs befindet sich die Schwarzwald-Modell-Bahn. In einer großen Halle trifft der Besucher auf die größte europäische Modelleisenbahnanlage nach realem Vorbild: die berühmte Schwarzwaldbahn en miniature.
Die "große" Schwarzwaldbahn ist die einzige zweigleisige Gebirgsbahn der Deutschen Bahn-AG. Eine herausragende Stellung erhält sie aufgrund ihrer vielen Tunnels. Sie gilt als schönste Mittelgebirgsbahn Europas und fährt seit 1873 zwischen Offenburg und Konstanz.
Eine echte Meisterleistung ist auch das Modell. Zuggarnituren vergangener Jahrzehnte fahren auf der Spur HO auf 1300 Meter Roco Linien Gleisen und bewältigen dabei einen Höhenunterschied von 1,80 Meter. Brücken, Tunnel und Bahnhöfe sind im Maßstab 1:87 nachgebaut und in eine wunderschöne Schwarzwaldlandschaft eingebettet. Die Schwarzwald-Modell-Bahn erstreckt sich auf insgesamt 400 qm. Nicht nur Kinderaugen glänzen, wenn Miniatur-Loks die Strecke befahren, wenn rangiert wird oder manche Züge Vorfahrt haben (ausführliche Infos: www.schwarzwald-modell-bahn.de )
Öffnungszeiten:
jeden Montag Ruhetag
Führungen gegen Voranmeldung
Schwarzwald-Modell-Bahn
Eisenbahnstr. 52a
77756 Hausach
Tel. 07831 / 96 60 10
Unsere Stadt ist idealer Ausgangsort für genussvolle Wanderungen und tolle Rad- und Mountainbiketouren. Der weitläufige Badepark bietet Spaß und Erholung. Genießen Sie bei einem Stadtbummel oder dem Besuch der vielfältigen lokalen Gastronomie den Blick auf die Höhen des Schwarzwaldes.
Lassen Sie "die Seele baumeln". Die schöne Natur des Kinzigtals, unsere herzliche Gastfreundschaft und das vielseitige Kultur- und Freizeitangebot stehen für ein ganz besonderes Urlaubserlebnis...
Hausachs Geschichte
Wie in vielen Kinzigtalstädten, so auch in Hausach, ist die bäuerliche Umlandbesiedlung älter als die Stadt selbst. So war auch in Hausach die es umgebende Streusiedlung Einbach bereits früher vorhanden. Auf der Gemarkung der früheren Gemeinde Einbach, die erstmals 1092 erwähnt wurde, liegt in Flussrichtung links der Kinzig die ebenfalls ehemals eigenständige Gemeinde Sulzbach.
Um ca 1100 wird in der Mitte der Gemarkung die Dorfkirche erbaut. Sie ist eine der ältesten Kirchen des Kinzigtales. Um 1220 wurde die Burg Husen (Hausach) errichtet, an deren Fuß dann mit der Zeit die Stadt Hausach entstand. (Erste urkundliche Erwähnung war 1259). Hausach, über 500 Jahre lang im Fürstentum Fürstenberg gelegen, hatte es in Anbetracht dessen, dass die fürstenbergischen Amts- und Marktstädte Wolfach und Haslach in unmittelbarer Nachbarschaft sich befinden, immer etwas schwer sich zu entwickeln.
Durch Truppendurchzüge, Belagerungen und den damit verbundenen Plünderungen und Brandschatzungen hatte die Stadt zusätzlich über die Jahrhunderte zu kämpfen. Das Kinzigtal war auch durch den Abzweig ins Gutachtal bei Hausach immer ein Durchzugsgebiet von Truppen. Einzige Geldeinnahme war die Zollstätte. Von Hausach nach Gutach war der Übergang ins Württembergische.
1806 endet die fürstenbergische Herrschaft im Kinzigtal, Hausach wird badisch. 1866 kommt mit der Eisenbahn der Fortschritt nach Hausach. Mit der Schwarzwaldbahn, die weiterführt bis nach Singen und ihrem Abzweig, der Kinzigtalbahn Richtung Freudenstadt, wird Hausach Bahnknotenpunkt. Hausach wird Eisenbahnerstadt. Ein Großteil der Bevölkerung ist bei der Eisenbahn beschäftigt gewesen. Die Familienmitglieder von Bahnangestellten stellten einen großen Teil der Bevölkerung. Eine Bundesbahnschule war in Hausach vertreten.
1973 wird der Landkreis Wolfach aufgelöst, Hausach kommt zum Ortenaukreis.
Durch den Bergbau und das ehemalige fürstenbergische Hammerwerk entwickelt sich Hausach zur Industriestadt. Es entstehen Schulen mit zentraler Funktion für das mittlere Kinzigtal am Ort.

