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Evangelische Friedenskirche Kippenheim

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Evangelische Friedenskirche Kippenheim

Friedenskirche Kippenheim - Nach der Reformation diente die Kirche beiden Konfessionen. Das Simulateum wurde erst 1961 aufgegebenDie Entstehung der Kirche lässt sich nicht genau festlegen. Funde zeigen, dass bereits mit der Gründung von Kippenheim durch den fränkischen Fürsten Chippo 763 n.Chr. eine kleine Kirche an dieser Stelle gebaut wurde. Sie wurde auf den Resten eines römischen Gebäudes errichtet. Das Fundament des Turmes ist romanischen Ursprungs - aus der Zeit um 1000 n. Chr.

Am 01.12.1146 rief in dieser Kirche Bernhard von Clairvaux zum zweiten Kreuzzug auf und heilte zwei Blinde. Die heutige Kirche stammt aus der Zeit um 1500. Aus dieser Zeit stammt auch das spätgotische Sakramentshäuschen im geräumigen Altarraum. Die Kirche wurde dann jedoch von einem Feuer zerstört und im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut.

Nach der Reformation diente die Kirche beiden Konfessionen. Das Simultaneum wurde erst 1961 aufgegeben. Aus dieser Zeit stammt auch der Name der Kirche – Friedenskirche.

Der wertvollste Gegenstand in der Kirche ist wohl einer der Altarflügel aus der Schule von Martin Schongauer. Er stellt die Anbetung der Könige dar. Die Rückseite der Heimsuchung Mariens ist leider zerstört. Die anderen Teile des Altars befinden sich in der katholischen Kirche in Kippenheim. Weiterhin befinden sich wertvolle Grabsteine im Innern und eine spätgotische Steinkanzel.

Der Zwiebelturm der Kirche stammt aus der Barockzeit. Die Glocke von 1414 erklingt zu Ehren der Mutter Gottes. Es ist eine der ältesten Glocken überhaupt.

An der Südseite der Kirche befindet sich eine sogenannte Mittagssonnenuhr. Sie gibt den Zeitpunkt des örtlichen Mittags an, den Höchststand der Sonne. In diesem Moment fällt der Lichtpunkt der Lochscheibe genau auf die Lotlinie an der Wand.

Weiter ist auf der Südseite eine Darstellung des Heiligen Christopherus zu finden. Er ist der Schutzheilige der Reisenden. Bis heute fahren durch Kippenheim Tausende von Menschen – einst mit der Kutsche heute mit dem Auto, liegt doch die Kirche an der B3.

Die Kirche wurde 1961 renoviert – aus dieser Zeit stammen auch die farbigen Fenster im Chorraum - rechts die Evangelisten mit dem thronenden Christus – links die Auferstehung und im Mittelfenster sieht man die Taube als die Gabe des Heiligen Geistes. Darunter sind Trauben und Ähren zu sehen. Sie stehen für Brot und Wein, für das Sakrament des Abendmahls. Im Jahre 2011 erfolgt erneut eine Renovierung. Seither erstrahlt die Kirche in ihrer schönen Klarheit.

Sie dürfen gerne um einen Schlüssel bitten: im Pfarramt (Telefon: 07825 9346) oder DEVK Kippenheim an der Hauptstraße bei Hans Schillinger (Telefon: 07825 / 877023). (Evangelische Landeskirche in Baden)

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